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The Prodigy

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Argument gegen Kinder

The Prodigy Kritik

The Prodigy Kritik
0 Kommentare - 06.02.2019 von Moviejones
Wir haben uns "The Prodigy" für euch angeschaut und verraten euch in unserer Kritik, ob sich dieser Film lohnt.
The Prodigy

Bewertung: 3 / 5

Bisschen Orphan - Das Waisenkind, bisschen Das Omen und auch sonst werden diverse Stereotype des klassischen Horrorthrillers mit The Prodigy bedient. Dass dabei die Logik immer mal etwas auf der Strecke bleibt, ist ärgerlich, aber nebensächlich. Denn vor allem die gelungene Inszenierung und tolle Darbietung von Jackson Robert Scott hält den Zuschauer bei der Stange und lädt zum gepflegten Grusel ein.

The Prodigy Kritik

John (Peter Mooney) und Sarah (Taylor Schilling) scheinen vom Glück gesegnet zu sein, denn sie bringen nicht nur einen gesunden Jungen zur Welt, ihr Miles (Jackson Robert Scott) scheint darüber hinaus auch noch ein hochbegabtes Kind zu sein. Mit seiner hohen Auffassungsgabe versetzt das Kind seine Umwelt ins Staunen, doch je mehr Jahre vergehen, desto seltsamere Verhaltensweise legt Miles an den Tag. Er redet im Schlaf und wird zunehmend gewalttätiger. Je mehr Zeit vergeht, desto deutlicher wird, dass in Miles nicht nur der Geist eines Kindes, sondern noch etwas anderes schlummert...

Nicht nur zu Halloween, auch zu Jahresbeginn haben Horrorfilme Tradition und in jener besten Tradition versucht nun The Prodigy, auf sich aufmerksam zu machen. Die Story erscheint dabei auf den ersten Blick nicht besonders innovativ und vieles, vor allem wenn man nach dem Film genauer drüber nachdenkt, scheint auch aus anderen Horrorfilmen arg vertraut. Orphan - Das Waisenkind, ein wenig Das Omen und selbst Das Zweite Gesicht oder Chucky - Die Mörderpuppe kommen einem ins Gedächtnis. Sie alle behandeln das Thema von unheimlichen Kindern oder Serienkillern, auf dessen Pfaden also auch The Prodigy wandelt.

Während zu Beginn alles so wirkt, als wolle Nicholas McCarthy neue Wege beschreiten, wird im Laufe des Films klar, dass dies nur augenscheinlich so ist und entsprechend oft klassische Stereotype des Horrorgenres bedient werden. Es sind oft unnötige Momente, die viel eleganter hätten umschifft werden können und daher ein wenig ärgerlich sind. Sie reißen einen aus einem ansonsten sehr stimmungsvollen Gruselfilm heraus, der vor allem mit seiner tollen Atmosphäre und seinem konsequenten Spannungsaufbau überzeugen kann. Während die Charakterzeichnung der meisten Erwachsenen Standardkost ist und das Schauspiel angemessen, liegt die Last des Films auf den Schultern eines achtjährigen Jungen.

Jackson Robert Scott hat inzwischen Erfahrungen im Horrorbereich gesammelt, doch während er in Es noch als Georgie zum Opfer wurde, darf er hier zum überzeugenden Täter mutieren. Gerade seine Darstellung von Miles, der zwischen dem lieben netten Jungen von nebenan und psychisch gestörten Individuum hin- und herpendelt, ist für so einen jungen Darsteller eine großartige Leistung und stellt dabei so manchen Erwachsenen komplett in den Schatten. Gerade im Zusammenspiel mit der gut gemachten Atmosphäre, werden so viele Schwachstellen des Films ausgebügelt.

Zwar reicht dies nicht, um aus The Prodigy einen richtig guten Horrorfilm zu machen, aber dennoch werden Genreliebhaber auf ihre Kosten kommen und gut unterhalten. Wäre Nicholas McCarthy bei der Umsetzung etwas mutiger gewesen und hätte sich für manche Szene mehr Zeit gelassen oder diese in sich überzeugender gestaltet, wäre ohne Probleme eine deutlich bessere Bewertung drin gewesen.

The Prodigy Bewertung
Bewertung des Films
610
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