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Attack the Block

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Kampf den Pelzträgern!

Attack the Block Kritik

Attack the Block Kritik
6 Kommentare - 18.09.2011 von FBW
Hierbei handelt es sich um eine Kritik der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW).
Attack the Block

Bewertung: 4.5 / 5

Was für Monster! Als die Krankenpflegerin Sam (Jodie Whittaker) nachts auf dem Heimweg einer Gruppe Jugendlicher begegnet, ahnt sie Böses - und behält Recht. Einer zückt ein Messer, also muss sie ihre Taschen ausräumen. Nicht einmal ihren geliebten Ring, der nur ideellen Wert hat, darf sie behalten. Und dann kommen noch mehr Monster. Diesmal aber von oben. Der britische Regisseur und Drehbuchautor Joe Cornish lässt in Attack the Block eine Horde Aliens den Süden Londons überrennen. Aber die haben ja keine Ahnung, mit wem sie sich da anlegen ...

Gleich der erste Außerirdische landet ziemlich unsanft auf der Erde: Die Jungs rotten sich zusammen und töten das kreischende Biest, um es anschließend im Triumphzug erst durch ihr Viertel und schließlich in ihren Wohnblock zu schleifen. Die feine englische Art ist den Londoner Assis eben fremd.

In diesem Fall kann man's ihnen aber kaum verdenken: Immer mehr - und immer größere! - der angriffslustigen Kreaturen machen das Viertel unsicher. Sam muss sich wohl oder übel mit den Nachwuchsgangstern zusammentun, um zu überleben. Angesichts der riesigen Biester, deren Zähne unheimlich aus dem tiefschwarzen Pelz leuchten, ist das schon schwer genug. Doch die Situation wird noch zusätzlich kompliziert durch die Polizei und einen Drogenboss mit fehlgeleiteten musikalischen Ambitionen (Jumayn Hunter).

Letzterer ist - gemeinsam mit seinem "Vertriebspartner" Ron (Nick Frost) und dessen Kunden Brewis (Luke Treadaway) - zuständig für einige witzige Momente, die die hochspannende Alien-Action immer wieder auflockern. Vor allem Nick Frost als dealender, versiffter Kiffer darf die schönsten Sprüche klopfen. Kein Wunder: Frost ist ein guter Freund von Joe Cornish, der ihm die kleine Rolle auf den massigen Leib schrieb. Und beide sind befreundet mit Edgar Wright, der 2004 mit Shaun of the Dead einen ziemlich schrägen Zombiefilm drehte. Cornish nahm sich ein Beispiel an seinem Kumpel und wählte eine ungewöhnliche Perspektive: Es sind echte Antihelden, die er in den Mittelpunkt seines Films stellt. Brutal, fies und vulgär. Aber was tun sie, wenn sie etwas begegnen, das noch brutaler und fieser ist als sie?

Dankbarerweise verwandeln sie sich nicht plötzlich in nette Jungs, die aufrecht für das Gute einstehen, um ihre Mitmenschen zu retten. Ihre Devise, zusammengefasst von einem Gangmitglied mit dem zauberhaften Namen Pest (Alex Esmail), lautet: "Das hier ist der Block, Mann. Niemand legt sich mit dem Block an!" Aber sie dürfen im Verlauf der Handlung auch andere Seiten an sich zeigen und werden so von reinen Klischeeschablonen zu echten Charakteren. Dass das glaubhaft gelingt, verdankt der Film seinem Ensemble aus talentierten Nachwuchskräften, die hervorragend miteinander harmonieren. Besonders auffällig ist John Boyega, der als Anführer Moses mit erstaunlich geringen Mitteln erstaunlich viel ausdrücken kann.

Man kann also jede Menge sozialkritische Aspekte in diesen Film hineinlesen. Man kann es aber auch lassen und einfach 87 Minuten Spannung, Splatter und gute Sprüche genießen. Explosiv ist der Film in jedem Fall.

Attack the Block bekommt 4,5 von 5 Hüten.


(Quelle: teleschau - der mediendienst | Sabine Metzger)

Attack the Block Bewertung
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910
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